Rankspinat vor Portulak-Meer

Kräuter-Öl-Fix-Mix

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Ich stand vor zwei Herausforderungen: Der Garten wucherte dicht, und meine Lust, morgens in den Garten zu gehen um Kräuter für den Salat zu ernten, hält sich in Grenzen. Also hieß es, ordentlich zu ernten und mit Öl und Salz Würzpasten herzustellen.

Rankspinat-Paste für Pesto

Kaukasischer Rankspinat
Kaukasischer Rankspinat

Der Rankspinat überwucherte alles. Nach links und rechts ging es sogar weiter. An das Rankgerüst wollte er sich nur bedingt halten. Das hieß, die Blätter von einem riesigen Berg dieser Pflanze zu zupfen, zu waschen und zu häckseln.

Hinzu kamen in der Küchenmaschine Salz (ca. 10 Gramm pro 100 Gramm Kräutern), aufgefüllt habe ich das mit Rapsöl und etwas Zitronensaft.

Wenn man mal keine Zeit hat macht man das über Nudeln, mit Nüssen und Parmesan wird das zum Pesto. Da die Paste sehr salzig ist, muss man ggf. noch etwas gegensteuern. Aber ansonsten – fertig.

Auch im Salat macht sich die Würzpaste prima. Fast so gut wie die Bärlauch-Paste.

Rankspinat-Paste
Rankspinat-Paste

Kräuter-Öl für den Salat

Wilder Küchengarten
Wilder Küchengarten

Die Kräuter wuchern derzeit nur so. Eine wahre Freude. Doch in den Garten sind es zwei Stockwerke, das ist morgens oft eine Überwindung. Besonders wenn es frisch oder nass ist. Da ist eine Kräuter-Öl-Mischung praktisch. Für den Winter muss ich mir noch einen ordentlichen Vorrat anlegen.

Salatkräuter-Öl
Salatkräuter-Öl

Hier habe ich die Kräuter nur mit dem Wiegemesser gehackt. Hinzu kamen Salz, Pfeffer und Chiligewürz, dann alles mit Olivenöl auffüllen.

Unten seht ihr nur einen Teil der kunterbunten Kräutermischung. Da sind noch Zitronenverbene drin, etwas Basilikum, Kerbel, und was weiß ich noch alles. Das macht die tägliche Salatproduktion am Morgen gleich etwas schneller.

Und ein kleines Filmchen zum Schluss

Zufällig beobachtete ich diese Erdhummel. Einen Teil ihrer Aktivitäten in meiner kleinen Minze konnte ich noch filmen. Sooo süß, wie sie sich putzt …

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