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	Kommentare zu: Kwas: Russischer Sommer im Bremer Winter	</title>
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	<description>Bremen.Brauen.Brutzeln.Grünkraft.Reisefieber.</description>
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		<title>
		Von: schaedelmaedel		</title>
		<link>https://schaedelmaedel.de/kwas/#comment-156</link>

		<dc:creator><![CDATA[schaedelmaedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2017 07:40:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich wurde nach Mengenangaben für das Rezept gerfragt. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten, mit einer genaueren Beschreibung:

Zutaten:
4 Liter Wasser (für Hauptguss mit Roggenmalz), zzgl. Wasser für Nachguss (siehe unten)
750 Gramm Roggen- bzw. Roggenmischbrot (zerkleinert, im Ofen geröstet)
500 Gramm Roggenmalz
1/2 Handvoll Rosinen
2-3 EL Tannenhonig
Gozdawa Porter/Kvas Hefe
150 Gramm Rohrzucker, zzgl. Zucker für Flaschen (Speise, siehe unten)
Jod für die Jodprobe

Maischen:
10 Minuten bei 35° das Roggenmalz einmaischen, &quot;Gummirast&quot;
25 Minuten bei 64° - 1. Verzuckerungsrast (die Zeit während des Erwärmens auf die nächste Wärmestufe zählt nicht)
30 Minuten bei 72° - 2. Verzuckerungsrast
Jodprobe
20 Minuten bei 78° - Abmaischen
Durch Hopfenseiher abläutern (oder feines Sieb mit Windel)
-&#062; Man erhält die fertige Würze

Würze mit kochendem Wasser auf 8 Liter auffüllen, geröstetes Brot und 150 Gramm Rohrzucker damit übergießen, 1 Tag stehenlassen. Am nächsten Tag abläutern und noch einmal aufkochen (um mögliche Keime zu vernichten). Flüssigkeit in den Gärtank geben. Abkühlen lassen auf die Temperatur, die auf der Hefepackung steht. Hefemenge lt. Packungsanweisung sehr gut einrühren. Rosinen und Honig in einem sterilen Beutel in den Gärtank geben. Bei uns war es nach sechs Tagen so weit, dass wir abfüllen konnten. Als Speise kommen noch einmal 5 Gramm Zucker auf 1 Liter direkt in die Flaschen, je nach Flaschengröße muss man das eben umrechnen. 3 Wochen in den Flaschen weiter gären lassen. Am 1. Tag besser entlüften (also Flaschen aufploppen lassen) um zu vermeiden, dass sich zu viel Druck aufbaut. Wenn es sehr stark knallt am 2. Tag noch einmal wiederholen.
Unser Kvas hatte mehr Alkohol als üblich, war aber weniger süß. Man könnte weniger vergärbaren Rohrzucker nehmen, und dafür etwas nicht vergärbaren Birkenzucker (Xylit) zufügen. Den gibt es in Naturkostläden, ich habe den aber auch schon mal beim Drogeriemarkt DM gesehen.

Kvas kann man auch einfacher und günstiger machen, ohne dass man Malz einmaischt, und mit normalem Haushaltszucker oder Backhefe. Wir haben uns verschiedene Quellen angesehen und eine Variante für uns überlegt, die dem Bierbrauen etwas näher kommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wurde nach Mengenangaben für das Rezept gerfragt. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten, mit einer genaueren Beschreibung:</p>
<p>Zutaten:<br />
4 Liter Wasser (für Hauptguss mit Roggenmalz), zzgl. Wasser für Nachguss (siehe unten)<br />
750 Gramm Roggen- bzw. Roggenmischbrot (zerkleinert, im Ofen geröstet)<br />
500 Gramm Roggenmalz<br />
1/2 Handvoll Rosinen<br />
2-3 EL Tannenhonig<br />
Gozdawa Porter/Kvas Hefe<br />
150 Gramm Rohrzucker, zzgl. Zucker für Flaschen (Speise, siehe unten)<br />
Jod für die Jodprobe</p>
<p>Maischen:<br />
10 Minuten bei 35° das Roggenmalz einmaischen, &#8222;Gummirast&#8220;<br />
25 Minuten bei 64° &#8211; 1. Verzuckerungsrast (die Zeit während des Erwärmens auf die nächste Wärmestufe zählt nicht)<br />
30 Minuten bei 72° &#8211; 2. Verzuckerungsrast<br />
Jodprobe<br />
20 Minuten bei 78° &#8211; Abmaischen<br />
Durch Hopfenseiher abläutern (oder feines Sieb mit Windel)<br />
-&gt; Man erhält die fertige Würze</p>
<p>Würze mit kochendem Wasser auf 8 Liter auffüllen, geröstetes Brot und 150 Gramm Rohrzucker damit übergießen, 1 Tag stehenlassen. Am nächsten Tag abläutern und noch einmal aufkochen (um mögliche Keime zu vernichten). Flüssigkeit in den Gärtank geben. Abkühlen lassen auf die Temperatur, die auf der Hefepackung steht. Hefemenge lt. Packungsanweisung sehr gut einrühren. Rosinen und Honig in einem sterilen Beutel in den Gärtank geben. Bei uns war es nach sechs Tagen so weit, dass wir abfüllen konnten. Als Speise kommen noch einmal 5 Gramm Zucker auf 1 Liter direkt in die Flaschen, je nach Flaschengröße muss man das eben umrechnen. 3 Wochen in den Flaschen weiter gären lassen. Am 1. Tag besser entlüften (also Flaschen aufploppen lassen) um zu vermeiden, dass sich zu viel Druck aufbaut. Wenn es sehr stark knallt am 2. Tag noch einmal wiederholen.<br />
Unser Kvas hatte mehr Alkohol als üblich, war aber weniger süß. Man könnte weniger vergärbaren Rohrzucker nehmen, und dafür etwas nicht vergärbaren Birkenzucker (Xylit) zufügen. Den gibt es in Naturkostläden, ich habe den aber auch schon mal beim Drogeriemarkt DM gesehen.</p>
<p>Kvas kann man auch einfacher und günstiger machen, ohne dass man Malz einmaischt, und mit normalem Haushaltszucker oder Backhefe. Wir haben uns verschiedene Quellen angesehen und eine Variante für uns überlegt, die dem Bierbrauen etwas näher kommt.</p>
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