Selbst gemachte Gemüsebrühe flüssig und körnig

Brühe selbst gemacht – fest und flüssig

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Wenn man sich die Brühe-Zutatenlisten anschaut, dann sieht man schnell Dinge, die da nicht hinein gehören. Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, viel Verpackung – das alles finde ich nicht so super. Daher habe ich nun Brühe selbst gemacht.

Gestern habe ich zwei Brühen hergestellt. Der Grund ist ganz einfach: Bei der festen Variante, die nicht gekocht wird, hinterlässt man viele gute Reste wie Schalen etc. Da kommt nur das Feinste hinein. Die – natürlich einwandfreien und gesäuberten – Abfälle haben aber noch viel Geschmack. Nachhaltig ist daher, beide Versionen gleichzeitig herzustellen. In die flüssige Brühe können dann auch mögliche andere Zutaten hinein, die vom Kochen übrig sind. Wie der Strunk vom Brokkoli und Ähnliches.

Die Ausbeute von insgesamt dreimal Suppengrün zuzüglich Zwiebeln und mehr seht ihr oben im Bild.

Gemüsebrühe-Gewürz der Feinkostpunks

Auf der Suche nach Brühe-Rezepten bin ich auf die Seite feinkostpunks.de gestoßen. dort findet ihr auch das genaue Rezept aus der Reihe „Fix ohne Fix“. Natürlich kann man die Zutaten abwandeln, besonders wenn man eigene Kräuter hat und danach geht, welche gerade vorhanden sind. Im Grunde braucht man Suppengrün, Zwiebeln, Knoblauch, Kräuter, Salz. Das ist übersichtlich und einfach.

In meinem Haushalt kocht ja meistens der Mann, er kann das besser. Und ist begeistert von diesem Brühe-Gewürz, das irgendwas zwischen gekörnter Brühe und dieser Bouillon aus der Plastikverpackung, mit der fast cremigen Konsistenz, ist. Natürlich sind die Gemüse-Stückchen trotz langem Mixen etwas größer.

Durch das Salz ist dieses Gewürz sehr lange haltbar. Vielleicht ein Jahr, aber es ist ja schon viel früher verbraucht.

Gesalzenes Gemüse für die körnige Brühe
Gesalzenes Gemüse für die körnige Brühe

 

Brigittes beste Gemüsebrühe

Im Rezept der flüssigen Gemüsebrühe auf der Seite der Zeitschrift Brigitte sind neben dem Suppengrün, Zwiebeln und Knoblauch auch Tomate und Thymian vorgesehen. Ich habe mich daran gehalten, und nur bei den Mengen etwas variiert, denn es kamen auch die sauberen Abfälle der festen Brühe-Würze hinzu. Und die Petersilie, die beim Suppengrün mit dabei war. Je länger das einkocht, desto matschiger sieht das Gemüse aus, klar. Beim nächsten Mal, wenn die Kräuter im Küchengarten wieder wuchern, dann kommt hinein was gerade da ist.

Innerhalb von drei Wochen soll die Brühe nun verbraucht werden, ich habe sie nicht eingefroren. Das Gefrierfach wird für den nächsten Brautag benötigt, für das Eis zum Herunterkühlen des Suds. Da ist kein Platz für andere Dinge. Eine Frage der Prioritäten. 🙂

Kochendes Gemüse für die flüssige Brühe
Kochendes Gemüse für die flüssige Brühe

 

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