Senf-Variationen vor Wurst

Senf-Experimente die Zweite

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Nachdem ich einmal überrascht war wie einfach es ist, Senf selbst herzustellen, habe ich mal mehrere Varianten probiert. Ich wollte wissen, welche ich zukünftig weiter verfeinern sollte. Der Sieger war recht eindeutig …

Senf: schwarz oder weiß?

In dem wunderbaren Kolonialwarenladen Holtdorf im Viertel kaufte ich lose die Senfsaat. Einen Teil weiß, einen Teil schwarz. Letzterer ist deutlich teurer, da er wohl nur von Hand geerntet werden kann. Und er ist schärfer. Angebaut habe ich diesen nun mal nicht selbst. Geht aber. Senf gilt als hilfreich bei der Fettverbrennung, durchblutungsfördernd und antibakteriell. Toll, nicht?

Ich testete zwei Rezepte in je zwei unterschiedlichen Varianten, um diese auf dem Buffet der Brauaktion zum Stout Black Maids anbieten zu können.

Basisrezept 1
Jeweils abgewandelt, mit dunklem Balsamico statt Essig-Essenz und etwas weniger (braunem) Zucker.
1. Weißer und schwarzer Senf je 50%, Gewürze: Limetten-Agastache und Zitronen-Thymian aus dem Garten
2. Weißer und schwarzer Senf je 50%, Gewürze: Knoblauch und Pfeffer

Basisrezept 2
Jeweils mit dunklem Balsamico und Weißwein (je 1/4 weniger als im Rezept) und Wasser, alle drei Bestandteile etwa zu gleichen Teilen.
3. Schwarzer Senf
4. Weißer Senf
Zur Erinnerung: Mein erster Versuch mit diesem Rezept.

Das Basisrezept 1 ist deutlich süßer. Allgemeiner Favorit war auf jeden Fall Variante 1, ein toller „Weißwurst-Senf“, süß und frisch. Für die Weißwurst hat sich Olaf geopfert, ich esse so etwas ja nicht, als Vegetarierin. Was ich bei späteren Versuchen optimiere ist, einen Teil der Senfsaat stärker zu mahlen. Wichtig ist auch, den Sud in den Senf zu schütten, da es meiner Ansicht nach zu viel ist. Dann kann man die gewünschte Konsistenz besser hinbekommen. Und darauf achten, dass der Senf noch etwas eindickt. Na dann: Guten Appetit!

 

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