Sommerbier und Himbeertraum

Himbeere & Kirsche = Himmlische bierige Versuchung

Veröffentlicht in: Möckernbräu | 0

Es wird fruchtig. Zweimal hintereinander wurde ein Bier teilweise mit Früchten versetzt: Himbeeren und Kirschen. Die Basis der Fruchtbiere war jeweils ein helles Bier mit einer hohen Drinkability, nachdem die letzten beiden ja eher speziell waren. Sehr lecker!

Der Mann experimentierte mit Früchten (ja, das war sein Herzenswunsch), und ich experimentierte mit naiver Steinmalerei. Letztere kann sicher optimiert werden, macht aber einfach Spaß. Den Himbeerbier-Stein hat schon eine Heimbrauer-Kollegin abgestaubt, die Kirsche wird sich wohl bald irgendwo in Bremen wiederfinden.

Sommerbier und Himbeertraum

Geplant war das Sommerbier etwas leichter, als es wurde: 6,5 Umdrehungen sind schon eine Ansage. Das schmeckte man aber nicht heraus. Ja, ich schreibe in der Vergangenheit, da tatsächlich schon alles weg ist. Nach Bock und Porter war mein Wunsch, etwas Süffiges und Frisches zu brauen. Das ist hier trotz des relativ hohen Alkoholgehaltes gelungen.Durch den Ariana-Hopfen war das Bier schon so angenehm fruchtig.

Einen Teil des Sudes trennten wir, um ihn mit 300 Gramm gefrorenen Himbeeren zu stopfen. Drei Tage lagerten die Himbeeren in der Gewürzkugel im fertig vergorenen Sommerbier. Farbe und Geschmack brauchten etwas, um sich zu entwickeln. Dann aber kam die Himbeernote angenehm durch. Wir wollten es extra nicht allzu fruchtig haben, andere Brauer nehmen durchaus mehr Frucht. Sehr schön frisch, und ideal für den Sommer.

Daten und Fakten

Brautag 1.5.2021

  • Malz: Pilsner, Weizen, Carapils, Münchner
  • Hopfen: Hersbrucker Pure und Tettnanger (Grünhopfen), Ariana (Pellets)
  • Hefe: Danstar Nottingham Ale
  • Ergebnis: siehe oben
  • Stammwürze: 14,9 %
  • Alkoholgehalt: 6,5 %

Variante:

  • Sonstiges: Himbeeren
Kirsch-Bussi und Weizen-Watschn
Kirsch-Bussi und Weizen-Watschn

Weizen-Watschn und Kirsch-Bussi

Fast drei Monate später war Kirschzeit. 630 Gramm frischer und entkernter Süßkirschen vom Markt kamen in das Weizen, das glücklicherweise leichter war als das Sommerbier. Und es war sooo lecker! Einfach rund vom Geschmack, so dass man gerne noch ein zweites wollte. Das Weizen ohne Kirschen fand ich noch etwas besser als das mit der Frucht, welches übrigens einen enormen Schaum entwickelte. Und die Farbe – echt klasse! Anfangs war im kalten Kirschbier noch etwas Schwefel wahrnehmbar, das verflog aber mit der Zeit komplett. Auch hier war es gut, insbesondere dem Bier mit der Frucht Zeit zu geben für die Entwicklung. Mal sehen, welches Fruchtbier wir beim nächsten Mal brauen, denn das war sicher nicht das letzte seiner Art. Hm, gerade ist in Spanien Mango-Ernte …

Daten und Fakten

Brautag 7.8.2021

  • Malz: Weizen hell, Pilsner, BlackSwaen Munich Light, Carahell
  • Hopfen: Hersbrucker Pure (Grünhopfen), Jester und Saazer (Pellets)
  • Hefe: Mangrove Jack’s M20 Bavarian Wheat
  • Ergebnis: siehe oben
  • Stammwürze: 13,2 %
  • Alkoholgehalt: 5,0 %

Variante:

  • Sonstiges: Süßkirschen

 

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